Fakt oder Fake | Migrantenkinder sind schuld an Österreichs schlechten PISA-Ergebnissen
Fakt oder Fake? Wer weiß das schon. Alle sagen, dass sie das Wissen haben. Nur wir nicht. Wir, dein Faktenteam, wissen nicht mehr als du. Aber wir prüfen alles, was wir lesen oder hören. Was wir dabei herausfinden, liest du hier.
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Migrantenkinder sind schuld an Österreichs schlechten PISA-Ergebnissen.

Bei PISA schneiden auch „eingesessene“ Kinder schlecht ab. Wie gut Kinder lernen, hängt vor allem von den Eltern ab.

Schlechtes Abschneiden in der Schule ist ein soziales Problem. Das österreichische Schulsystem verlangt den Eltern viel ab. Der stärkste Einfluss auf den schulischen Erfolg kommt von den Eltern – und nicht von den Mitschülern.

 

Sind die Eltern aus sprachlichen Gründen, wegen zu geringer Bildung oder einfach aus Desinteresse nicht in der Lage, ihre Kinder zu unterstützen, werden es diese Kinder schwerer haben. Das betrifft aber nicht nur Kinder mit Migrationshintergrund, sondern auch „eingesessene“. Erinnern Sie sich – solche Kinder gab und gibt es in jeder Klasse.

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Insgesamt steigt das Bildungsniveau in Österreich seit den 1970er Jahren. Auch die schulischen Leistungen der Kinder aus Zuwandererfamilien gleichen sich jenen der Schüler aus eingesessenen Familien an.

 

Ebenso ist die Anzahl der Schulabbrechern aus Zuwandererfamilien rückläufig. Es ist aber wahr, dass Kinder, die von ihren Eltern nicht unterstützt werden, einen Nachteil gegenüber Kindern haben, die Rückhalt von ihren Eltern haben oder auch bezahlte Nachhilfe bekommen. Egal. woher sie kommen.

 

Nina Horaczek, Sebastian Wiese: Handbuch gegen Vorurteile. Von Auschwitzlüge bis Zuwanderungstsunami. Czernin Verlag, Wien, 2011

 

Robert Dempfer: „Was können die?“ Kapitel 3 in: Wozu Ausländer? Eine Chance für unsere Gesellschaft. Ueberreuter, Wien, 2011

 

Broschüre der Industriellenvereinigung: „Bildung und Integration. Der Beitrag von Bildung zu erfolgreicher Integration“

 

TIMMS & PIRLS (Ergebnisse 2011)